23H-11 Tasucu --> Manavgat zu den flammenden Felsen bei Cirali, südlich von Kemer

 

Westwärts zu den flammenden Felsen

7. November 2023, Dienstag

Am Vormittag in die Stadt, um die fertigen Posts zu veröffentlichen. Zum Übernachten nach Aydinik ans „Bi mola Cafe“.




Hier wird hart gearbeitet.


 

8. bis 12. November 2023, Mittwoch bis Sonntag

Nach Manavgat, auf den neuen Stellplatz am Strand.

Unsere Batterie für die allgemeine Versorgung des Wohnmobils mit elektrischem Strom schwächelt. Bis dieses Problem gelöst ist, sollten wir vorsichtshalber Stellplätze mit Stromanschluss aufsuchen. 


Stellplatz Manavgat, rechts hinten das Meer. Hier lässt es sich aushalten.

In Manavgat, Angelika und Bernd warten auf den Bus zurück zum Stellplatz am Mittelmeer.




Am Donnerstag, d. 9.11., schreibe ich per WhatsApp an unseren Lieblings-Campinghändler Zampetas in Thessaloniki, ob sie uns mit einer Ersatzbatterie aushelfen können. Antwort sinngemäß am anderen Tag: Grundsätzlich ja. Aber wenn wir eine neue Lithiumbatterie bestellen sollen, dann müssen wir das Wohnmobil gesehen haben, schließlich soll alles auch funktionieren und eine Fehlbestellung verbietet sich auf Grund des Preises. Anschließend dauert die Bestellung rund 10 bis 15 Tage. 

Das passt für uns nicht! Eine andere Lösung muss her. 

Hier in Manavgat lässt es sich aushalten. Mit den Rädern in die 5km entfernte Stadt. 


Manavgat, Einfahrt zum Stellplatz. An der großen Leuchte unsere beiden Wohnmobile.



Hier treffen sich auch die Einwohner von Manavgat um den Abend am Meer zu genießen.


 

11. November 23, Sonnabend 

Tag zum Relaxen

Mit den Rädern in die Stadt 

Das Internet, diesmal bei McDonalds ist wieder unter aller Kanone. Wieder nichts mit Veröffentlichen unseres nächsten Postes. 

 

Nach dem Kaffee trinken laufe ich in Richtung Fluss. Hier sieht etwas wie eine Bar aus. Ist es aber nicht. Es ist eine Schildkröten-Schutzstation. Eine junge Frau erklärt mir alles auf englisch. Im Frühjahr kommen die Schildkröten zum Ablegen der Eier. Die Gelege werden anhand der Spuren gekennzeichnet und somit geschützt und durch Freiwillige überwacht und geschützt. 



Im Spätsommer, nach rund 60 Tagen schlüpfen die Babyschildkröten und begeben sich auf den Weg ins Wasser. Das klappt wohl ganz gut. Das Problem für die Schildkröten ist der Plastikabfall. 

 

Wir sind beim Verabschieden und ich frage: Wo kommst du her?

Sankt Petersburg ist die Antwort. 

Es folgt eine das Herz zerreißende Geschichte. Zusammen mit ihrem Freund ist sie aus Russland weggegangen. Einige ihrer Freunde sind im Gefängnis gelandet. Grund ist der Krieg Russlands gegen die Ukraine. 

Kluge, kritisch fragende junge Leute sind in Russland nicht mehr sicher. Und wenn der russische Staat die Freunde dann wegschließt, dann ist der Zeitpunkt für den Weggang gekommen. 

 

Mir fällt das folgende Zitat ein:

 

Krieg ist ein Zustand, bei dem Menschen aufeinander schießen, die sich nicht kennen, auf Befehl von Menschen, die sich wohl kennen, aber nicht aufeinander schießen.

George Bernard Shaw

 

Dieses Gespräch macht mich so hilflos. Das erhaltene Visum gibt keine Sicherheit und nach einer bestimmten Zeit ist man auch hier illegal!

Andererseits gibt mir dieses Gespräch auch Zuversicht. Es gibt auch die, gegen ihren Willen, mutigen jungen Russen! 

Wie kann man diesen helfen?

 

Diese Schildkröte ist in den Plastiknetzen verendet. Sie wird hier in Formaldehyd "haltbar" gemacht.

Gespräch am folgenden Tag mit der zeitweiligen Chefin der Station. Stammt aus Berlin-Wedding. Kommt für ihre ehrenamtliche Arbeit zeitweilig im Urlaub hierher. 


Am Sonntag, 12.11., nochmal zur Schildkrötenstation. Anschließend nach Cirali, rund 20 bis 30 km südlich von Kemer. Anfahrt zum Campingplatz recht steil runter in die Bucht. 

Hier stehen keine großen Hotels, alles ist noch etwas ursprünglicher als im Rest der türkischen Rivera. Hühner laufen über den Campingplatz, wir stehen auf dem Gelände eines Orangengartens. Sehr angenehm!


Über die Mail of Antalya, einkaufen muss auch sein, nach Cirali.

Campingplatz in Cirali. War etwas schwierig sich hier "einzufädeln". 



13. bis 14. November 2023, Montag bis Dienstag

Montag mit Bernd und den Rädern zum Mount Chimera. Aus den Spalten des Berges strömen Gase aus, die sich vor Jahren entzündet haben und jetzt ständig brennen.  

Auf dem Rückweg erwischt uns ein heftiger Regenguss, wir sind nass bis auf die Haut!


Am Eingang zum "Flammenden Berg".

900m bergauf bis zum Ziel.

Wie immer, erstmal muss man staunen. Schöne Stimmung!

Flammen gibts natürlich auch.

Am Abend, in der Dunkelheit muss das schön aussehen. Hätte ich vielleicht machen sollen. 

 






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